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School of Modern Languages and Cultures: German Studies

DaF-Praktikum

am German Department der Durham University – England

1) Kurzbeschreibung des Arbeitsplatzes

Universität

Die 1832 gegründete University of Durham ist nach Oxford und Cambridge die drittälteste Universität Großbritanniens. Sie verfügt über einen erstklassigen Ruf und erstreckt sich nicht nur über ganz Durham, sondern umfasst auch den Queen’s Campus im nahe gelegenen Stockton. Bemerkenswert ist die Organisation der Universität nach dem Collegesystem mit 16 Colleges, die sowohl zum Wohnen als auch in der Freizeit das Zentrum des studentischen Lebens darstellen. Insgesamt gibt es ca. 12.000 Studierende.

German Department

Das German Department ist Teil der School of Modern Languages and Cultures. Es gibt hier insgesamt acht feste Stellen, die sich auf Professoren, Reader, Senior Lecturer, Lecturer, Senior Language Instructor und Lektoren/Lektorinnen verteilen. Das Verhältnis zwischen Briten und Muttersprachlern ist dabei ziemlich ausgeglichen. Zusätzlich ist auch noch eine wechselnde Zahl von Part Time Teachers beschäftigt. Das Veranstaltungsangebot des Departments umfasst Konversations- und Grammatikunterricht, Dolmetschen, Übersetzung, Landeskunde und Deutschsprachige Literatur.

Insgesamt gibt es ca. 260 hauptsächlich aus Großbritannien stammende Studierende am Department, die alle den vierjährigen B.A.-Studiengang belegen. Ihr drittes Studienjahr verbringen jedoch alle Studierenden obligatorisch im Ausland, so dass es nur drei unterschiedliche Jahrgangsstufen gibt, die in separaten, jahrgangsspezifischen Kursen unterrichtet werden. In den sprachpraktischen Pflichtkursen, die in jedem Jahrgang angeboten werden, wird mit eigenem Unterrichtsmaterial gearbeitet, wohingegen in den Wahlpflichtkursen sowohl mit eigenem Material als auch mit literarischen Texten gearbeitet wird. Ein festes Lehrwerk gibt es nicht. Das sprachliche Niveau der Studierenden ist generell recht hoch – alle müssen Deutsch im Abitur mit guten Noten abgeschlossen haben – doch es lässt sich nochmals ein deutlicher Unterschied zwischen Studierenden des ersten und zweiten gegenüber denen des vierten Jahres nach dem Auslandsaufenthalt feststellen.


2) Praktikumsdurchführung

Praktika können zu folgen Zeiträumen duchgeführt werden:

Michaelmas-Term (erstes Trimester) von Anfang Oktober bis Mitte Dezember

oder

Epiphany-Term (zweites Trimester) von Mitte Januar bis Mitte März

Im dritten Trimester, dem Easter-Term von Mitte April bis Mitte Juni, können keine Praktika stattfinden, da es sich beim diesem term hauptsächlich um ein Prüfungstrimester handelt. Praktika außerhalb der oben genannten Zeiträume sind nicht möglich. Außerdem ist noch zu beachten, dass sich die Kurse über das gesamte akademische Jahr erstrecken und so im zweiten Trimester keine neuen Kurse beginnen.

Die Betreuung des Praktikums erfolgt hauptsächlich durch den DAAD-Lektor und gegebenenfalls andere Lehrende des German Department.

PraktikantInnen können in allen angebotenen Deutschkursen auf allen Niveaus hospitieren. Zusätzlich können sie sich auch noch selbst um Hospitationen innerhalb der School of Modern Languages bemühen. Eigene betreute Unterrichtsversuche in DaF-Veranstaltungen sind in den sprachpraktischen Kursen des DAAD-Lektors möglich, und gegebenenfalls auch in sprachpraktischen Kursen anderer Lehrender des German Department.

Den PraktikantInnen steht ein gegebenenfalls mit anderen Lehrenden zu teilender Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Computer und eigener Email Adresse zur Verfügung. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, am Department für den Unterricht notwendige Kopien zu machen und Dokumente auszudrucken. Außerdem steht der DAAD-Handapparat mit DaF-Lehrmaterialien und landeskundlichen Videos/DVDs zur Verfügung, und bei Interesse kann auch die Universitätsbibliothek benutzt werden.

Die PraktikantInnen werden so weit wie möglich ins Unterrichtsgeschehen miteinbezogen. Neben den betreuten Unterrichtsversuchen leisten sie Einzel- und Gruppenkonversation zu landeskundlichen Themen, sie helfen bei der Prüfungsvorbereitung und bei der Entwicklung von Lehrmaterial im Rahmen der in den Sprachkursen festgelegten Themen. Außerdem können sie an Sitzungen des Departments teilnehmen.

Eine Bezahlung des Praktikums von Seiten des German Department ist nicht vorgesehen. Sofern das Praktikum für den Studiengang in Deutschland vorgeschrieben ist, gibt es die Möglichkeit, sich beim DAAD um ein „Kurzstipendium für Praktika im Rahmen von auslandsbezogenen Studiengängen“ zu bewerben. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des DAAD: www.daad.de (Infos für Deutsche > Studieren, Forschen und Lehren im Ausland > Förderungsmöglichkeiten > Stipendiendatenbank)


3) Profil der Bewerberin / des Bewerbers

Die BewerberInnen müssen über Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau verfügen und sollten neben Germanistik und/oder Fremdsprachen auch Deutsch als Fremdsprache studieren bzw. studiert haben. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil.
Eigene Unterrichtserfahrung im Bereich DaF oder Fremdsprachen ist ausdrücklich erwünscht, genauso wie Interesse am Grammatik- und Sprachunterricht mit Fortgeschrittenen. Eigenes Landeskundematerial zu den relevanten Themen der Sprachkurse ist stets willkommen.


Da der oder die PraktikantIn für die Organisation und Durchführung der Konversationsstunden verantwortlich ist, sind Organisationstalent und Eigeninitiative unverzichtbar.


4) Allgemeines

Durham ist eine relativ kleine und sichere Stadt, in der so gut wie alles mühelos zu Fuß erreicht werden kann. Es gibt jedoch auch öffentlichen Nahverkehr und einen Bahnhof an der Strecke London – Newcastle, so dass man problemlos zu den beiden sich in der Nähe befindlichen internationalen Flughäfen Durham Tees Valley Airport und Newcastle International Airport gelangen kann. Das Leben ist vor allem geprägt durch die riesige Anzahl von Studenten, die während der Vorlesungszeit in Durham wohnen. Normalerweise ist es kein Problem, sich bei Interesse den zahlreich angebotenen studentischen Aktivitäten anzuschließen.

Die Wohnung während des Aufenthaltes muss selbst organisiert werden. Generell besteht die Möglichkeit, privat unterzukommen (siehe dazu Wohnugsbörsen im Internet) oder zu versuchen, sich in einem der Colleges einzumieten (siehe jeweilige Homepages über https://www.dur.ac.uk/colleges/). Die besten Chancen hat man jedoch im Wohnheim der Teikyo University of Japan in Durham (https://www.dur.ac.uk/~dot0www/), in dem neben japanischen Studenten auch viele englische und internationale Studenten wohnen. Die Mietpreise in den Colleges sind naturgemäß günstiger als private Unterkünfte, doch monatlich muss auf jeden Fall mit 250 Pfund aufwärts nur für die Miete gerechnet werden. Hinzu kommen die Lebenshaltungskosten, die in England ebenfalls recht hoch – deutlich höher als in Deutschland – sind, auch wenn sie hier im Norden noch etwas moderater sind als beispielsweise in London.


5) Kontakt und Bewerbung

Bitte erkundigen Sie sich per email über die Verfügbarkeit von Praktikumsplätzen für bestimmte Zeiträume, bevor Sie sich bewerben. Ihre schriftliche Bewerbung sollte folgende Unterlagen umfassen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Kopien relevanter Zeugnisse und/oder Scheine
  • Bestätigungen über bisherige Unterrichtserfahrung

Postanschrift des DAAD-Lektors:

Laura Wichmann
Durham University
School of Modern Languages and Cultures
Elvet Riverside
New Elvet
Durham DH1 3JT
United Kingdom

Email: laura.h.wichmann@durham.ac.uk